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Die römische Epoche

Nach der Ausstoßung des letzten aus Etrurien stammenden Königs im Jahr 509 v.Ch., fing die neue römische Republik langsam an, ihre eigene Macht auch in den anderen Regionen Italiens auszuüben. Die von den zahlreichen Angriffen der aus Süditalien kommenden Griechischen und von den Eingriffen der aus Norden stammenden Keltischen geschwächten Bevölkerungen der Picener und der Umbrischen, die die Region Marken bewohnten, wurden in kurzer Zeit von den Römern erobert.

Die römische Beherrschung der Region Marken began im III. Jahrhundert n.Ch. und hatte als Ziel die Eroberung eines strategischen Ortes für die Verbindung zwischen der Adriatischen Küste und dem ostlichen Teil des Mittelmeers. 298 n.Ch. hatten die Römer in Ancona eine eigene Prägerei gegründet. Am Anfang des II. Jahrhunderts n.Ch. wurde ein römischer Tempel auf dem Gipfel des vor dem Hafen liegenden Hügels aufgebaut. In vielen anderen Orten der Region fing man an, römische Paläste und Denkmälern zu errichten.

Unter ihnen nennt man die zwei Konsularstraße, die Rom mit der Adriatischen Küste verbanden. Im Jahr 220 n.Ch. war die Flaminia Straße schon vollgezogen. Sie erstreckte sich das Tiber Tal entlang und durch die Kettengebirge der Appennini führte sie zum Adriatischen Meer nach Fanum Fortunae, das heutige Fano. Die römische Soldaten verfügten damit zum ersten mal eines bequemen Eintritts auf dem Po Tal und auf der Regionen Norditaliens. Die zweite Konsularstraße der Region, die römische Salaria, verband die Stadt von Rom, auf der westlichen Seite Italiens, mit der Stadt von Ascolum (das heutige Ascoli Piceno) in dem südlichsten Gebiet der Marken.

Gegen dem I. Jahrhundert n. Ch. Wurde die Region unter dem Römischen Reich völlig gestellt und in zwei Provinzen aufgeteilt: der nördlichste Streich der Region wurde durch den Namen "Umbrien" kenngezeichnet während das südlichste Teil unter den Namen "Picenum" ging. In beiden Provinzen wurden römische Kolonien gegründet. Sie waren alle durch Schutzmauer und Stadttoren beschutzt und wiederspiegelten die typische Stadtplanung der römischen Städten. Viele von ihnen zeigen noch heute zahlreiche prachtvolle Theater, Amphytheater und bürgerliche Gebäude jener Zeit.

Die Errichtung solcher Gebäuden wurde von den ersten römischen Kaisern geordnet so daß, am Ende des II. Jahrhunderts eine beträchtliche Zahl der römischen mit feinen Denkmälern dekorierten Städten die Marken in der Wiege einer neuen, einzigartigen Kultur umwandelte.

Es handelte sich trotzdem um einer begrenzten Epoche: 476 fiel Rom unter dem barbarischen König Odoacre, nachdem sie die Völkerwanderungen der aus Norden kommenden Gothen und Vandalen und die Aufteilung des Römischen Kaisertums erlitten hatte. Die vernichtende Macht der Truppen von Odoacre ließ die Region in Trümmern.

Noch heute sind römische Denkmäler und Ausgrabungen mit interessanten Fundstücken der römischen Epoche in der Region anwesend. Die Überreste des größten römischen Amphytheaters und der Bogen von Traiano (Triumphbogen) können heute in der Nähe des Hafens von Ancona bewundert werden. Ausgrabungen der römischen Periode sind in Urbisaglia, Helvia Ricina und Falerone anwesend.

Man kann Zahlreiche Vorbilden des römischen Bauwesens die Flaminia Straße entlang bewundern : man nennt vor allem die Mallio Brücke in Cagli, der Furlo Tunnel und der Triumphbogen von Augusto in Fano.

Unter den wertvollsten Entdeckungen der römischen Bildhauereikunst nennt man die einzigartige Goldene Bronzen aus Pergola.

Erweiterungen:
  1. Der Triumphbogen von Traiano in Ancona
  2. Römische Ausgrabungen in Urbisaglia
  3. Römische Ausgrabungen in Helvia Ricina
  4. Römische Überreste in Falerone
  5. Furlo tunnel
  6. Der Triumphbogen von Augusto in Fano
  7. Die Goldene Bronzen aus Pergola

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