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Frürenaissance

Die Renaissance Epoche fand in den Zentralregionen Italiens ihre historische Ursprung. Diese einzigartige kulturelle Bewegung offenbarte sich ab sofort nicht als bloße Malerschule, weder als eine Bildhauereiart noch als eine architektonische Modem, sondern ergab sie sich als neue Weltanschauung.

Das französische Wort "Renaissance" wurde zum ersten Mal im XIX. Jahrhundert von dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt benutz, der damit Italien als die Wiege dieser neuen Kultur anerkennen wollte. Seiner Meinung nach sei Italien die Wiege einer Epoche gewesen, die seitdem die Menschheitsgeschichte und die menschliche Auffassung der Welt und des Lebens stark beeinflußt habe. Laut der Interpretation Burckhardts wurde diese Periode von dem Wachsen des Individualismus charackterisiert: wenn einerseits der mittelalterliche Mann zufrieden war, in einem anonymen Verein um Gottes Herrlichkeit mitzuwirken, war dagegen sein in der Renaissance Epoche lebende Entsprechende viel mehr interessiert, seinethalben zu arbeiten.

Die Dichter, die Maler und die Gelehrte der Zeit betrachteten das alte Rom und das alte Griechenland als die Quelle der Vornehmheit und der Weisheit, obwohl man weißt, Heidentum und Christentum leben seltsam zusammen. Der Humanismus der Renaissance erwiderte den typisch mittelalterlichen Aberglaube, während wohlhabende Auftraggeber den Kult der Persönlichkeit fördeten.

Die Wiege dieser Revolution war Florenz, jene prachtvolle kulturelle Kreuzung, die Künstler als Dante, Giotto, Masaccio, Donatello und Brunelleschi hervorbrachte. Das florentinische Vorbild übte über das ganze Italien einen starken Einfluß aus: eine ähnliche Interesse an die Kunst und an die Kultur verbreitete sich parallel in den anderen Regionen des Landes.

Außer Florenz wenige andere italienische Kunst- und Kulturzentren vergliechen jene Kulturstadt, die der Herzog Federico aus Montefeltro in Urbino gründete. Sein Palast, von Luciano Laurana projektiert und von dem militärischen Architekt Francesco di Giorgio Martini aufgebaut, bleibt ein der schönsten Vorbilden unter der Renaissance-Stil Paläste Italiens. Martini ließ sein Zeichen sogar in anderen Städten der Marken: er arbeitete in Sassocorvaro, wo er den Schloß aufbaute, verstß aufbaute, verstärkte die Festung des Herzoges in San Leo und projektierte den Signoria Palast von Jesi. Anderswo in den Marken ordneten ihm wohlhabende Familien, die eigene Renaissance-Stil Paläste aufzubauen. Die zahlreiche Stadtvogten dagegen planten den Bau wunderschöner, armonischer Plätzen, die den Geist der Epoche wiederspiegeln sollten: unter denen erinnert man den einzigartigen Piazza del Popolo (Volksplatz) von Ascoli Piceno.

Der Palast des Herzoges Federico aus Montefeltro aufbewahrt heute die Staatliche Galerie der Region Marken, in der drei Meistwerken der Frührenaissance Epoche aufnimmt: "Die Geißelung" und die "Madonna von Senigallia" von Piero della Francesca und "Die Idealstadt". Dieses Werk ist dem Architekt des Herzoges Luciano Laurana zugeschrieben worden.

Unter der Renaissance-Stil Werke, die Sie in unserer Region bewundern können, zeigen wir die "Krönung der Jungfrau" (als Altartafel von Pesaro bekannt) von Giovanni Bellini.

Erweiterungen:
  1. Der Palast des Herzoges - Urbino
  2. Francesco di Giorgio Martini
  3. Der Schloß von Sassocorvaro
  4. Die Festung des Herzoges in San Leo
  5. Der Signoria Palast von Jesi
  6. Der Volksplatz von Ascoli Piceno
  7. Die Staatliche Galerie der Region Marken
  8. Piero della Francesca
  9. 'Die Geißelung' von Piero della Francesca
  10. 'Die Madonna von Senigallia'von Piero della Francesca
  11. 'Die Idealstadt' von Francesco Laurana
  12. 'Die Krönung der Jungfrau' von G. Bellini

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